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<pre>Obwohl Dortmund mit zwei Treffern in den ersten 20 Minuten schnell in Führung ging, zeigten sich die Niedersachsen zunächst nur wenig beeindruckt. Durch das dynamische Duo Draxler und Gomez sowie zweimal Maximilian Arnold kamen sie zu aussichtsreichen Chancen auf den Anschluss oder sogar den Ausgleich.  <p> Nach einem schwachen Saisonstart steht der VfB Stuttgart nach drei Spieltagen völlig unerwartet im Tabellenkeller. Am vorigen Wochenende gelang es der Mannschaft von Tayfun Korkut erstmals in dieser Saison einen Punkt einzufahren.  <p>  Der zweite von den Rheinhessen verwandelte Standard machte auf einen Schlag die begründeten Leipziger Hoffnungen zunichte, dass sich auch diese Pflichtübung zum Abschluss einer weiteren Englischen Woche mit stark gedrosseltem Krafteinsatz routiniert herunterspielen lässt. <p> „Das Gute an dieser Truppe ist, dass sie bis zum Schluss alles gibt. Diese Jungs kann man erst abschreiben, wenn sie unter der Dusche stehen“, glaubt Trainer Dirk Schuster das Erfolgsgeheimnis seiner Mannschaft zu kennen. <p>  Vor den betont arglosen Ã„ußerungen des Dauerverletzten hatte bereits das letzte Saison-Heimspiel deutlich gemacht, wie sehr die Westfalen nach neuen Impulsen von der Seitenlinie dürsten: Der kämpferische FSV bekam es durch die Bank mit ratlosen Dortmunder Angriffsbemühungen zu tun.  </pre>


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<pre>Doch verrät schon ein kurzer Rückblick auf die in den vergangenen Jahren oftmals schwachen Hinrunden-Leistungen, dass neue Besen in Stuttgart nur allzu selten auch gut kehren. Man nehme nur Meistermacher Armin Veh, der im Vorjahr nur wenige Wochen nach seiner umjubelten Rückkehr ins Schwabenland entnervt das Handtuch warf.  <p> „Die Punkte, die wir heute liegen gelassen haben, müssen wir uns jetzt eben auswärts holen.“  <p>  Obwohl die Dortmunder dafür zumindest das Trainingslager in Fernost mit Siegen gegen Urawa (3:2) und Milan (3:1) vergleichsweise furios hinter sich brachten, lässt sich doch nicht verleugnen, dass Peter Bosz mit erheblichen Startschwierigkeiten zu kämpfen hat. <p> Auf der anderen Seite gilt für die Augsburger, dass sie in Stuttgart nicht verlieren sollten, wenn sie nicht in die Gefahrenzone gezogen werden wollen. <p>  Nachdem es zum Rückrundenauftakt beim 2:3 in Frankfurt wieder einmal eine Niederlage setzte, die auf eine Mischung aus Pech und Unvermögen zurückzuführen war, macht das folgende 1:1 gegen Köln deutlich, dass es mittlerweile selbst in der heimischen Volkswagen-Arena gehörig klemmt.  </pre> 


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<pre> Das bedeutet: Wenn Mainz am 17. Spieltag nicht bei Werder gewinnt, könnten die Nullfünfer die Winterpause auf einem Abstiegsplatz verbringen.  <p> Dass sich ankündigende Schlusslicht könnte die Wolfsburger gar dazu verführen, sich nochmals nach dem direkten Klassenerhalt zu strecken. Geht Freiburg gegen den FC Augsburg baden, bleibt der Mannschaft von Bruno Labbadia im Erfolgsfall sogar der neuerliche Gang in die Relegation erspart.  <p>  „Wenn man so lange ohne Tor ist, macht man sich als Stürmer schon verrückt.“ Der Youngster hat also eine lange Leidenszeit hinter sich. Noch am vierten Spieltag gehörte er nicht einmal zum Kader der Schwaben. <p>  Alleine gegen Augsburg brachte Köln nicht weniger als 22 Schüsse auf den gegnerischen Kasten — so viele, wie seit fünf Jahren nicht mehr. Dennoch fand kein einziger Ball den Weg ins Tor. Noch nicht mal jener, den Anthony Modeste in der 58. Minute vom Elfmeterpunkt aus zu versenkten versuchte. <p>  Ob auf Schalke auch Aubameyang einen solch guten Tag erwischt, ist allerdings mit einem kleinen Fragezeichen versehen. War der Gabuner bereits von der Afrikameisterschaft in mäßiger Verfassung zurückgekehrt, hat die Lebensversicherung des BVB nun ein Länderspiel gegen Guinea in den Beinen.  </pre>


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<pre> In der vergangenen Spielzeit gewann die TSG beide Duelle. Nach einem 3:0-Auswärtserfolg in der Hinrunde siegte man in der Rückrunde daheim mit 2:1.  <p> In Bremen hofft man natürlich darauf, dass die Konzentration bei den „Nagelsmännern“ nachlässt. Die Grün-Weißen wollen ein weiteres Mal zum Serienkiller werden.   <p> Somit scheint es, als dürfte das Duell am kommenden Freitag eine ganz klare Angelegenheit werden. Davon gehen jedenfalls die Wettanbieter aus, wie die Siegquoten zeigen. <p>  Bereits im Dezember gab sich das Team auch beim Gastspiel in Leverkusen erst nach zähem Ringen mit 0:1 geschlagen — und beim reichlich überraschenden 2:1-Erfolg in Dortmund fuhren die Bremer nun vier Tage zuvor sogar überaus erfolgreich die eigenen Krallen aus.  <p> Mittlerweile dürfte sich schließlich auch bis nach Dortmund herumgesprochen haben, dass es an der Weser praktisch nichts mehr zu gewinnen gibt: In den zehn unter Florian Kohfeldt absolvierten Bundesliga-Heimspielen kamen die Grün-Weißen ohne eine einzige Niederlage davon.  </pre>


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<pre> „Wir sind jetzt die Jäger. Wir wurden eine Zeit lang gejagt, vielleicht liegt uns das wieder ein bisschen mehr. Aber es sind noch viele Spiele.“  <p> Nun dürfen die Hessen am Samstag wieder in ihrer „Spezial-Disziplin“ namens Auswärtsspiel ran. In der laufenden Saison ist die Eintracht die drittbeste Mannschaft auf fremden Terrain — nur Bayern und Dortmund holten auswärts mehr Punkte als Frankfurt.  <p>  Ungeachtet dieser Schlüsselszene spricht es aber nicht für Schalke, dass die Partie bereits nach einer halben Stunde entschieden war. Entsprechend angestrengt muteten dann auch die Bemühungen vieler Spieler an, sich im Nachhinein trotzdem eine mutmachende Vorstellung zu attestieren. <p>  Im Gespräch: der Ex-Bayer Takashi Usami (Gamba Osaka), Timm Klose (VfL Wolfsburg) sowie der österreichische Nationalspieler Aleksandar Dragovic (Dynamo Kiew).  <p> Entsprechend gehen wir am Samstag von einer unerschrockenen Saison-Premiere aus, mit der Werder den letztlich wahrscheinlich eben doch nicht zu 100% fokussierten Hausherren erhebliche Probleme bereiten kann.  </pre>


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